Age-of-Empires

Age of Empires 2 Strategie

Wir spielen wieder den guten, alten Klassiker Age of Empires 2 und wollen euch davon berichten. Wie fängt man denn richtig an ? lasst uns das, in diesem Beitrag zusammen herausfinden und diskutieren.

Seit kurzem sind wir wieder begeisterte Spieler des Echtzeit-Strategiespiel Age of Empires 2. Da die Entwickler Ensemble Studios die neue Version Age of Empires 2 HD auf dem Markt gebracht haben, waren wir gespannt, was sich so verändert hat.

Nach kurzer Einspielzeit, hat uns das Spielefieber wieder gepackt  und haben ein paar ordentliche Matches gespielt. Wir mussten jedoch feststellen, dass eine 2000 DSL Leitung nicht ausreicht um Ruckelfrei zu spielen.

Ich frage mich aber immer wieder, wie sieht die beste und schnellste Age of Empires 2 Strategie aus?

  • Wann baue ich die ersten Milizen?

  • Worauf liegt der Fokus am Anfang?

  • Muss ich wirklich alle Upgrades machen?

  • u.s.w

Ich habe jetzt schon einiges ausprobiert und möchte euch, in diesem Beitrag, die wichtigsten Punkte, wie ich beginne bzw. wie ich mein Spiel bis zu der dritten Epoche aufbaue, wiedergeben.

Überblick der Spieleigenschaften

AoE_Statistik

Meistens spiele ich gegen 4 Bots, auf Extrem schwierig. Als Volk habe ich mich für die Teutonen entschieden, da ich mit diesem Volk am besten spielen kann. Jedes Volk hat Vor- und Nachteile, deswegen muss jeder selber ausprobieren, mit welchem Volk es am besten klappt.

Die Teutonen haben z.B. ihre unglaublich starken Deutschritter, die in Kombination mit Bogenschützen eine gute Einheit abgeben. Auch in der Defensive hat das Volk der Teutonen gute Ambitionen. Die Burgen haben eine ziemlich gute Reichweite und mit dem Deutschritter können sie sich gut, gegen eine Überzahl von feindlichen Einheiten, verteidigen.

(In einem Zweiten Bericht werde ich mich auch noch mal genauer mit den einzelnen Völkern und ihren Vor- und Nachteilen auseinandersetzt.)

Beginn des Spieles

AoE_Beginnen

Am Anfang erstelle ich so viele Dorfbewohner wie möglich, danach schicke ich, von den 3 start- Bewohnern, den Esten ans Holz, den zweiten schicke ich an die Schafe oder die Beeren und den dritten lasse ich zwei Häuser bauen. Meinen Späher binde ich mit strg (1) auf die 1 und schicke ihn los, damit ich Stein, Gold, Schafe und andere Ressourcen finde.

Die neuen Dorfbewohner kommen erst einmal alle an die Beeren oder Schafe, bis auf zwei, die ich Holzhacken lasse. Da ein Feld 60 Holz kostet,baue ich am Anfang noch keine Felder, sondern nutze die natürlichen Ressourcen, um mir das Holz zu sparen. Ich baue aber gerne, sehr früh eine Mühle an die Beeren, sonst müssen die Bewohner weiter laufen und ich könnte schon Felder bauen, falls Schafe und Beeren schnell aufgebraucht sind.

Das Holz nicht vergessen

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Sobald ich neue Häuser bauen muss, wird ein Holzlager gebaut und weitere Bauern zum Holzhacken losgeschickt. Wichtig hierbei ist, dass das Holzlager weit hinter dem Dorfzentrum gebaut wird, da es sonnst von Feindlichen Einheiten, schnell angegriffen werden kann. Es muss auch darauf geachtet werden, dass im Dorfzentrum, wenn möglich, immer Dorfbewohner hergestellt werden, die dann auch sofort eine Arbeit verrichten sollten.

Weiter in der Age of Empires 2 Strategie

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Sind alle Beeren und Schafe in der Umgebung verbraucht, lege ich die ersten Felder an. Die Felder werden am besten, zwischen der Mühle und dem Dorfzentrum gebaut. Immer darauf achten, dass genügend Häuser gebaut sind, damit es nicht zum Stopp kommt bei der Herstellung von Dorfbewohner. Wenn ich dann ca. 10-12 Felder habe und genügend Nahrung vorhanden ist, entwickle ich mich schnell weiter. Bevor ich in die nächste zeit schreite, achte ich immer darauf, dass die Anzahl von Holzhackern und Feldarbeitern ungefähr ausgeglichen ist.

Den Späher vergesse ich leider hin und wieder mal, was nicht so gut ist. Versucht deshalb ihn immer in Bewegung zu halten, damit ihr wisst wo welcher Feind ist, etc..

Die Feudalzeit

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Sind alle Bedingungen gegeben, schreite ich schnell in die Feudalzeit. Als erstes wird die Schubkarre im Dorfzentrum, das Brustgeschirr in der Mühle, die doppelschneidige Axt im Holzfällerlager und wenn möglich den Gold- und Steinabbau im Bergarbeiter lager entwickelt. Durch die Schubkarre können die Dorfbewohner mehr tragen. Natürlich geht es auch weiter mit dem bauen, von weiteren Dorfbewohner. Ich baue dann zwei Steinbrüche, einen für Gold und den anderen für Stein. Drei Dorfbewohner pro Steinbruch reicht für den Anfang, denn Nahrung und Holz hat noch einen höhere Priorität. Ich baue auch noch viel Felder dazu, um mehr Nahrung zu bekommen, da ich gleich meine ersten Einheiten bauen möchte. Eine Kaserne reicht da erst einmal, weil ich nur ein paar Sperrkämpfer bauen werde. Ist das getan, baue ich noch einen Schmiede und danach dann einen Stall. In dem Stall wird dann die Zuchtauswahl entwickle, damit meine Späher ein bisschen mehr Lebenspunkte bekommen. Nebenbei Upgrade ich in der schmiede Schuppenpanzer für Pferde. Nachdem meine Kleine Armee steht geht es auch schon in die nächste Epoche, Ritterzeit.

Und weiter in die Ritterzeit

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In der Ritterzeit angekommen entwickle ich erst einmal „Schwerer Flug“ in der Mühle und „Handkarren“ im Dorfzentrum. Im Reitstall wird der berittener Späher zur „leichten Kavallerie“ und in der Schmiede der „Kettenpanzer“ für Pferde entwickelt. Ich stocke jetzt meine Arbeiter am Gold und Stein auf, wobei Gold hier die höhere Priorität hat. Außerdem kann ich jetzt auch Felder vorbereiten, das spart sehr viel Zeit und ich bekomme keine langen Aussetzer.

Burgen und Dorfzentren

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Eine hohe Priorität ist jetzt, das Bauen einer Burg und ein oder zwei weitere Dorfzentren. Ich platziere die Burgen immer so, dass sie mein Dorf beschützen können, also vor meinen Dorfzentren. Die zwei Dorfzentren baue ich in die Nähe des ersten, weil ich so alle meine Dorfbewohner schnell unterbringen kann und alle drei Zentren sich gegenseitig unterstützen bei einem Angriff. Im laufe des Spieles, bekommt man sehr viele Dorfbewohner und es passen nicht alle in ein Zentrum oder eine Burg, deswegen baue ich immer mehr von diesen Gebäuden. Es gibt fast nichts blöderes, als wenn dein Feind, deine halbe Bevölkerung auslöscht, nur weil man sie nicht alle unterbringen konnte. Außerdem, sind Burgen und Zentren in meinen Augen sehr Starke Gebäude, womit man die Einheiten des Gegners gut auseinander pflücken kann.

Das Empire wächst

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Wichtig ist auch, dass ein Kloster gebaut wird, denn wenn man ein Relikt gesichtet hat, muss es sofort mit einem Priester eingesammelt werden, da es zusätzliches Gold einbringt. Jetzt habe ich auch schon eine kleine Einheit, die mich auf jeden Fall erst einmal beschützen kann. Es folgen aber noch weitere Burgen und zwei Ställe, damit ich meine Einheiten schnelle bauen kann. Versucht mit den Feldern eure Dorfzentren zu umbauen, so müssen die Bauern am wenigsten Strecke zurück legen, um ihre Nahrung zu transportieren.

 Ich bin auch ein Fan von den Husaren, sie kosten nur Nahrung und können sehr gut als Kanonenfutter dienen. Deswegen upgrade ich alles was sie verstärkt und baue einen Armee von ihnen auf. Eigentlich kann man sagen, dass ich sowieso alles was die Schmiede anbietet entwickle.

So, weiter möchte ich nicht auf mein Spiel eingehen, weil es dann doch sehr Situationsabhängig ist. Jedes Spiel ist etwas anders und dementsprechend auch die Spielweise, jedoch die Reihenfolge am Anfang ist meistens die Selbe.

Ich bin für jeden sinnvollen Ratschlag dankbar und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen in den Kommentaren mitteilt !


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Hey, mein Name ist Jan-Patrik und ich habe zwei Hobbys, zum einen der Sport und zum Anderen das Zocken am Pc.